Sonntag, 20. November 2011

Buchrezension: Kickboxen mit Lu

Huhu ihr Lieben,

meine zweite Buchrezension über Blogg dein Buch will ich nun mit euch teilen!
Ich war wirklich sehr gespannt auf das Buch "Kickboxen mit Lu" vom Residenz Verlag, denn die Zusammenfassung hörte sich wirklich spannend und vielversprechend an.

Das sagt der Residenz Verlag:
Dieses Buch wird Sie umhauen: vor Witz, vor Tempo, vor Klugheit und vor Rührung.

„Also, kein Sex, kein Gott, keine Träume“, sonst redet Lu über alles. Den Eltern erzählt sie, sie fahre in ein Trainingscamp, zwei Wochen Kickboxen. Stattdessen nimmt sie sich eine Auszeit, mietet sich ein in der Pension „Zur schönen Gegenwart“. Lu ist 16, Geschichte hat sie noch keine, keine richtige, aber reden kann sie, wie andere atmen. In der Pension trifft sie auf Tulpe Valentin, eine alte Schriftstellerin, acht Romane hat sie geschrieben, der letzte ist lange her. Sie glaubt, sie hätte ihr Leben hinter sich und auch das Schreiben. Die Auszeit, die sie und ihr kranker Pensionsnachbar sich nehmen, ist ein Warten auf den richtigen Moment aufzugeben. „Ein Treffer, den man kommen sieht, tut weniger weh.“

Aber dann kommt Lu und redet, und Tulpe Valentin hört zu und schreibt auf, ihren letzten Roman, weil sie erkennt, dass sie hier das Leben vor sich hat – ein anderes Leben, das weitergeht.
Quelle: Residenz Verlag
Und so sieht das Cover aus, welches mich dann durch die letzten Abende begleitet hat.


Daten zum Buch:

Das Hardcover-Buch umfasst 220 Seiten und kostet 19,90€ und HIER könnt ihr es unter anderem mit der ISBN Nummer ISBN: 9783701715732 ergattern. Das Buch ist im August 2011 im Residenz Verlag erschienen und wurde von Roman Marchel geschrieben.



Nun zu meiner Meinung:

Ich mag gerne Romane lesen!
Und beim Zusammentreffen von unterschiedlichen Generationen kann es ja mit unter auch zu wirklich skurrilen Geschichten kommen.


Zur Geschichte:

In der Pension "Zur schönen Gegenwart" treffen zwei völlig unterschiedliche Charaktere aufeinander. Auf der einen Seite die 16 Jährige Lu, auf der anderen die greise Tulpe Valentin.
Ich würde es so bezeichnen, dass Lu schon eine kleine "Göre" ist, die klein Blatt vor den Mund nimmt und Tulpe Valentin immer wieder leise in sich hineinlächelt, einfach, weil sie den Abstand und die Erfahrungen hat. Jedoch profitieren Beide voneinander, indem sie sich vornehmen ein gemeinsames Buch zu schreiben. Tulpe Valentin ist ja eine Schriftstellerin, die jedoch das letzte Buch vor ziemlich langer Zeit geschrieben hat. Beide erzählen sich Geschichten bzw. Erlebnisse aus dem Alltag und diese ziehen sich durch das Buch.


Zum Buch und Schreibstil:

Mir ist es sehr schwer gefallen, dieses Buch immer wieder in die Hand zu nehmen und weiterzulesen. Doch warum? Einfach deshalb, weil ich mich mit dem Schreibstil sehr schwer getan habe. Der Schreibstil kommt ohne Anführungszeichen aus, es handelt sich aber eigentlich das ganze Buch hindurch um einen Dialog zwischen Lu und Tulpe Valentin. Manche Passagen musste ich einfach mehrfach lesen, um wirklich zu verstehen, wer da mit wem redet und warum. Selbst in den Kapiteln wird manchmal so hin und her gesprungen, dass man seine Zeit braucht, um zu erkennen, wer da mit wem gerade spricht, es tauchen ja noch andere Personen auf. :o) Es sind sehr viele kurze Sätze in dem Buch vorhanden, was ich so auch noch nicht gelesen habe und die Satzstellung hat mich hier und da echt verwirrt.

Ansonsten fand ich diverse Szenen und Geschichten aus dem Buch wirklich zum Schmunzeln, andere haben mich auch zum Nachdenken gebracht, aber im Großen und Ganzen fand ich, dass es sich hier um Alltagsgeschichten handelt.

Mir hätte es geholfen über den Kapiteln schon eine Information zu bekommen, wer spricht mit wem. Und wenn dann die Anführungsstriche dort gewesen wären, hätte das Buch bestimmt eine Note besser abgeschnitten.


Fazit:

Für meinen Geschmack zu anstrengend und ohne wirklichen Inhalt. Es gibt natürlich schöne, unterhaltsame und interessante Szenen, die mich jedoch nicht völlig überzeugt haben. Das Schreiben in Dauerdialog ohne Anführungszeichen war mir einfach für eine leichte Abendlektüre zu anstrengend. Aber wie gesagt, Geschmäcker sind unterschiedlich!
Probiert euer Glück mit dem Buch, vielleicht seht ihr es ja völlig anders...


Pro: Der Ansatz des Generationsunterschiedes finde ich super, der Stand des jeweiligen Charakteres kann man gut nachvollziehen.
Contra: Der Schreibstil war leider nicht meiner.

Schulnote: 3      oder 2 von 5 Sternen

Vielen Dank an den Residenz Verlag und Blogg dein Buch für die Möglichkeit das Buch genauer unter die Lupe zu nehmen!



Und nun widme ich mich einem anderen Buch zu...



Tags: Buchrezension, Kickboxen mit Lu, Residenz Verlag, Roman Machel, Roman

Kommentare:

  1. wow, klasse Rezension (meine sollte endlich mal freigeschaltet werden...)

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  2. Hallo! Sehr schöne Rezension. Ich glaube, das Buch werde ich lesen. Vielen Dank.

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