Dienstag, 26. Juni 2012

"Der erschöpfte Mensch" - ist nun auch bei uns

Wow, was ein Thema...

"Der erschöpfte Mensch" aus dem Residenz Verlag.

Das war für mich so interessant, dass ich mich immens auf das Buch gefreut haben.
Über Blogg dein Buch hatte ich die Möglichkeit, in das Buch reinzugucken und es mal unter die Lupe zu nehmen.



Fakten über das Buch:

Autorin ist: Rotraud A. Perner
Das Hardcover - Buch hat 208 Seiten und die Maße: 14 x 22 cm
Es kostet hier 21,90€



Das sagt der Verlag:

Der erschöpfte MenschDer erschöpfte Mensch zwischen Krankheit und Modediagnose.
Burnout ist ein Modebegriff, und das Geschäft damit boomt. Doch ist das Erschöpfungssyndrom als Krankheit nicht wissenschaftlich anerkannt. Rotraud A. Perner, Psychotherapeutin und Mediatorin, geht den Ursachen dieser Phantomkrankheit auf den Grund, die gerne als Deckmantel genutzt wird. Denn in der Leistungsgesellschaft ist sie weit weniger tabuisiert als die klassische Depression – sie weist vielmehr auf überdurchschnittliches Engagement hin. Doch Flexibilität, Konkurrenzdruck, soziale Vereinsamung durch virtuelle Beziehungswelten führen tatsächlich zu Stress, Überforderung und schließlich zur totalen Erschöpfung.
Die Autorin macht deutlich, welche Rolle Perfektionismus, Selbstausbeutung und Kränkung spielen, hinterfragt die gängigen Placebo-Therapien und zeigt, wie auch der flexible Mensch der Burnout-Falle entgehen kann. (Quelle)



Das sage ich:

Das Buch muss man mit Ruhe lesen. Mal eben als Abendlektüre würde ich es nicht empfehlen, oder anders gesagt, dafür ist mir der Schreibstil zu schwer. Dabei lese ich auch relativ viel Fachlektüre als Sozialarbeiterin. Aber als Otto-Normal-Verbraucher hätte ich bestimmt meine Probleme gehabt.
Man sollte sich Zeit nehmen, über die Worte nachzudenken, bzw. den Gedanken folgen zu können. Der rote Faden im Buch ist gegeben, aber meiner Meinung wird auch oft gut und ausschweifend abgewichen.


Das Buch:

Optisch - klasse!

Inhaltlich: gut, viele Theorien, denen ich auch folgen und diese nachvollziehen kann.
An sich gefällt mir das Layout, in dem wichtige Sätze nochmals fett gedruckt sind, das lockert das Buch oft nochmal auf. Gefällt mir einfach optisch.


Der Schreibstil:

Wie ich schon sagte, populär ist es nicht gerade, sondern mit vielen Fachausdrücken belegt. Gedichte am Anfang des Kapitels musste ich echt sacken lassen. Aber vielleicht lag es auch nur an meiner Verfassung und der Gabe, parallelen ziehen zu wollen.
Das die Sprüche am Anfang jedes Kapitels stehen, gefällt mir auch sehr gut.


Fazit:

Ich fand das Buch schwierig zu lesen, auch wenn ich hochmotiviert war. Mir war es nicht geordnet genug, aber ich habe auch einige Denkanstöße gegeben, die meine Meinung über "Burn Out" geändert haben. Die sind nicht von der Hand zu weisen!!! Aber ich habe mich wirklich oft motivieren müssen, das Buch weiterzulesen!


Schulnote / Sterne: 

Von mir gibt es 3 Sterne bzw. auch eine 3 als Schulnote.



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